Der Besserbecher

Ich freue mich, euch heute meine neuste Errungenschaft zu präsentieren: Den Besserbecher!

  • Gekauft für 4,50€
  • inkl. Gutschein für einen Tee/Kaffee
  • An der TU Dortmund

Warum? Weil ich morgens schonmal gerne einen Tee oder Cappucino trinke, um munter zu werden – meistens zum Mitnehmen. Zum Transport kriegt man dann wie selbstverständlich den praktischen „To Go“-Becher in die Hand gedrückt. Diesen benutzt man dann genau einmal, bevor er in die Tonne fliegt. Ein absolutes Wegwerf-Produkt also. Wenn man nun ein Gewohnheitstier ist, und den morgendlichen Wachmacher nicht mehr missen möchte, kommt man im Handumdrehen auf 5 benutzte Becher/Woche, 20 Becher/Monat und letztendlich auf erschreckende 240 Becher/Jahr… Selbst wenn wir uns nur jeden zweiten Tag für den Kaffee für unterwegs entscheiden, kommen wir immernoch auf 120 Becher/Jahr…

An dem Punkt wurde mir klar, dass es für die Umwelt sehr wohl einen Unterschied macht, ob ich „mal eben schnell ’nen Kaffee mitnehme“ oder nicht. Ich hab mich also nach Alternativen umgeschaut. Statt dem typischen, plastikhaltigen Wegwerfprodukt wollte ich einen wiederverwendbaren Becher, der gleichzeitig biologisch abbaubar ist.  So stieß ich schließlich auf Bambusbecher. Mittlerweile gibt es sie in allen möglichen Farben und Designs (siehe Google).

Mit dem Besserbecher der TU Dortmund habe ich mich, zugegebenermaßen, für die kostengünstigste Variante entschieden. Das Design fand ich dabei eher nebensächlich. Außerdem zu finden sind Bambusbecher in Zeitschriftenläden an Bahnhöfen  oder in Buchhandlungen (Mayersche, Thalia etc). Vom Design her sind deren Bambusbecher ein bisschen spannender als meiner – mit schicken Motiven und Sprüchen. Die Preise der Becher dort schwanken zwischen 10 und 15€.

Natürlich liegt zwischen 4,50€ und 15€ ein kleiner  Unterschied, aber letztendlich kostet so ein Becher nicht die Welt, finde ich. 🙂 Was uns hingegen buchstäblich die Welt kosten könnte, ist die zunehmende Produktion, Verwendung und v.a. das tägliche Wegwerfen von Plastikprodukten. Dazu zählt auch der „To Go“-Becher.

Mein Fazit nach 2-wöchiger Nutzung des Besserbechers ist:

  • 🙂 Mein Tee/Cappucino schmeckt – kein Eigengeschmack der Bambusfasern
  • 🙂 Robustes Material
  • 🙂 Extrem leicht
  • 😦 …einziges Manko: trotz der Manschette wird der Becher – v.a. wenn man längere Strecken zurücklegen muss – relativ heiß. Meistens reicht es aber aus, ihn immer abwechselnd in die linke und rechte Hand zu nehmen.

Unterm Strich also eine klare Kaufempfehlung: Einmal kaufen – mehrfach Müll vermeiden. Die Umwelt dankt.

Mehr Infos per Mausklick auf Bild oder Link:

Mehr über den Besserbecher:

20170704_Besserbecher-Link

Mehr über das Thema Einwegbecher vs. Mehrwegbecher:

Artikel auf Homepage der Deutschen Umwelthilfe

Mehr über das weltweite Müllproblem (Plastik!) im Allgemeinen:

Video auf der Facebook-Seite des NDR

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