Oktoberfest Dominicano

Oktober=Oktoberfest. Das gilt tatsächlich nicht nur für Deutschland, sondern auch für die ein oder andere Stadt in der Dominikanischen Republik.

Nachdem wir Anfang Oktober das Oktoberfest in Santiago besucht haben, ging es letztes Wochenende (am 28.10.17.) nach Salcedo. In der Hoffnung, hier nun endlich auf bayrische Laugenbrezn zu treffen…


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Beim Oktoberfest in Santiago gab es die nämlich nicht. Stattdessen aber echt leckeres, dominikanisches Bier, dessen Namen ich mir leider nicht merken konnte… Außerdem gab es hervorragenden Frozen Yoghurt und Churros für den süßen Zahn. Für den großen Hunger gab es diverse Hamburger-Varianten, dominikanische Spezialitäten und sogenannte Salchichas Alemanas. Letztere heißen frei übersetzt „Deutsche Würste“ – ob sie denen tatsächlich nahe kommen, kann ich als Vegetarierin nicht beurteilen. 🙂 Rein oberflächlich betrachtet handelte es sich aber definitiv nicht um Weißwürste und auch nicht wirklich um Bratwürste, sondern ging eher in Richtung knusprige Bockwurst.

Die Musik war, zumindest zu der Zeit während ich da war, durchgehend auf Spanisch. Das hat mich jetzt nicht wirklich gestört, sondern eher das Tempo. Dieses war derat langsam und entspannend, dass die Musik insgesamt eher zum Sitzen verleitete, als zum Tanzen. Nichtsdestotrotz sind auch dadurch interessante sowie witzige Gesprächsrunden entstanden.


Das zweite Oktoberfest – wow, meine Oktoberfest/Jahr-Relation ist hier tatsächlich höher als in Deutschland – fand in Salcedo statt, nordöstlich von Jarabacoa. Auch hier gab es Salchicha Alemana und außerdem noch KARTOFFELSALAT und Sauerkraut. Ein Traum. Das Sauerkraut hatte zwar eine andere Farbe als das von Deutschland gewohnte und war stärker gewürzt, aber es kam schon recht nah dran und war eine nette Abwechslung zu Reis und Bohnen.

Oktoberfest SalcedoDie Musik war zudem um Weeelten besser als in Santiago – muss man ganz ehrlich sagen. Hin und wieder verirrte sich ein deutscher Klassiker in die Playlist, wie z.B. Verdammt ich lieb dich, ich lieb dich nicht,  auf den ich persönlich auch gerne hätte verzichten können, aber in summa wurde ein gesunder Mix aus tanzbarer deutsch/spanischer Musik aufgelegt. Besonders gefreut hab ich mich über Seeed, Peter Fox und die spanischen (oder viel mehr dominikanischen) Lieder, die ich vom Zumba kenne.


Letztere sorgten auch beim Grill-Team für ausgelassene Stimmung: Kaum setzt der Beat ein, wird die Grillzange fallen gelassen und alles geschüttelt was da ist. Auch der Brötchen-Aufschneider und der Sauerkraut-und-Kartoffelsalat-Verteiler springen direkt mit ein. Auch viele der bis dato starr am Rande stehenden Deutschen lassen sich mitreissen und zum Tanz auffordern. Das Resultat ist ein bunter Haufen fröhlicher Gesichter.

Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen wären jetzt natürlich noch bayrische Butterbrezn gewesen, aber es können halt nicht alle Träume auf einmal erfüllt werden. Schließlich gab es Kartoffelsalat. Und quasi-deutsches Sauerkraut. Und tanzfreudige Menschen in Kombi mit tanzbaren Liedern. 🙂 Von diesem Abend hab ich übrigens keine Fotos gemacht – DAS Top-Indiz dafür, dass ich durchgehend beschäftigt war (sei es mit Reden, Essen, Tanzen oder Trinken) und sehr wahrscheinlich eine sehr gute Zeit hatte.

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