Der Osten – Samaná – Las Terrenas

 


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Erster Halt war also Las Terrenas. Las Terrenas liegt auf der Halbinsel Samaná im Osten der Dom. Allein schon die Anreise sorgt fuer jede Menge Aahh- und Ohhh-Momente. Grund dafuer ist die gruene, von Palmen gesaeumte Strecke, die sich zuerst auf und ab durch die Berge schlaengelt und danach direkt an einer Reihe unberuehrter, wilder Straende vorbeifuehrt.

Ziel der Reise war die Wohnung einer Mitfreiwilligen (jaha, nicht jeder Freiwillige wohnt in einer Gastfamilie), die fuer die Zeit, in der sie im Urlaub war, nach Babysittern gesucht hatte, damit ihre Wohnung nicht komplett leer steht. Las Terrenas ist deutlich touristischer als Jarabacoa – das heisst zum einen: mehr Touris (was einen erstmal abschrecken koennte), das heisst aber auch: ES GIBT STRAENDE! Und Meer. UND europaeische Restaurants. Und obendrauf noch die kostenlose Unterkunft. Nichts wie hin!

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Am Playa Bonita, Punta Bonita

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Sternfrucht (Carambola) mit Maracuja vom Dach (Chinola)

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In der Franzoesichen Baeckerei „Boulangerie Francaise“

Die drei Tage dort waren sehr entspannt und gepraegt von ausgedehnten Strandspaziergaengen und jeder Menge Schlemmereien. Nur wenige Meter von der Wohnung entfernt gab es eine franzoesische Baeckerei… Mit Schokocroissants, Eclaires, kleinen Tartes… Mehr muss glaube ich nicht gesagt werden. Ausser vielleicht, dass auf dem Dach von Marlas Wohnung Chinolas (Maracujas) wachsen. Die dienten als leckeres Fruehstueck und willkommene Vitamin C-Quelle zwischen den ganzen anderen Kalorien…

Zum Abendessen ging es zu Dan and Manty’s Guesthouse. Definitiv eins meiner Lieblingshostels. Das mag zum einen an der Wohnzimmer-Atmosphaere liegen, die dir direkt ein Gefuehl von Zuhause gibt, an der Herzlichkeit von Dan (der urspruenglich aus den USA kommt) und seiner Frau Manty, an dem unfassbar leckeren Essen, das immer auch eine Menge vegetarische Gerichte beinhaltet und nicht zuletzt an dem multinationalen, offenen Publikum. Nach dem Abendessen kann es gut passieren, dass man freundlich angesprochen wird und man sich auf einmal kartenspielend an einem Tisch mit Dominikanern, Schweden, Hollaendern und Brasilianern wiederfindet. 🙂


Auszug aus: El año nuevo und andere Feste