Spenden: Wieso, weshalb, wofür?

Geld ausgeben und nichts dafür kriegen. Das dürfte so ziemlich die erste Assoziation sein, die wir mit dem Thema in Verbindung bringen. Wieso, weshalb und wofür es trotzdem Sinn machen kann? Hab ich mich auch gefragt. Und ich hab ein paar gute Gründe gefunden. Einer davon sind WIR! …Häh?

Zugegeben –  es hört sich erstmal so an, als mache es überhaupt keinen Sinn. Aber, ich finde, wenn wir alle ab und an ein bisschen Zeit & Geld in die richtige Sache investieren, die richtigen Projekte, kommt es am Ende vor allem uns selber zu Gute. Denn Luft zum Atmen brauchen wir schließlich alle. Oder, in anderen Worten: “If you really think the environment is less important than economy, try holding your breath while you count your Money” – Dr. Guy McPherson


Schon Feuer & Flamme? Sehr cool. Ich auch. HIER könnt ihr mich unterstützen. 🙂


Mehr Info gewünscht? Gern! Im Anschluss findet Ihr deshalb alles, was ihr über meine Motivation, mein Programm und den Verein, mit dem ich kooperiere, wissen müsst. Also nochmal zurück auf Anfang: Warum spenden? Bildlich gesprochen: Weil wir das hier – bewusst oder unbewusst – verhindern möchten:

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In Worten: Mein Jahr in der Dominikanischen Republik widme ich dem Umweltschutz und der Wiederaufforstung des Regenwaldes. Das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) unterstützt mich dabei. Jeder, der am anderen Ende der Welt einen Bundesfreiwilligendienst absolvieren und dort für 1 Jahr leben, arbeiten, essen, schlafen, wohnen und gerne auch versichert sein möchte, ist auf etwa 10.000€ angewiesen. Das BMZ übernimmt davon 75%.

Bleiben noch 25%, also nicht weniger als 2.500€. Gar nicht mal so wenig für einen Studenten…

An dieser Stelle kommt Ecoselva e.V. ins Spiel: Ecoselva ist ein gemeinnütziger Verein, bei dem ich mich im Herbst 2016 beworben habe. Ecoselva kooperiert mit dem BMZ und organisiert meinen gesamten Aufenthalt vor Ort – sei es mein Visum, meine Versicherung oder meine Unterkunft. Im Anschluss werde ich kurz und knapp* auf ein paar wichtige Fragen eingehen.

(*…ist mir mittelmäßig gut gelungen. Ich versichere Euch aber, dass ich nie mehr als nötig geschrieben habe. 🙂 )


  1. Wer ist Ecoselva e.V.?
  2. Was machen die?
  3. Warum hat sich Sandra gerade für diese Organisation entschieden?[WICHTIG]
  4. Lohnt sich meine Spende?

1. Ecoselva e.V. ist ein Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Beiträge zum Regenwald- und Umweltschutz in Lateinamerika zu leisten. Genauer gesagt konzentriert sich der Verein auf die Erhaltung ökologisch vielfältiger Lebensräume und die Wiederaufforstung gerodeter Flächen. Und zwar in Peru und der Dominikanischen Republik. Jährlich entsendet der Verein Freiwillige, die sich für entwicklungspolitische Arbeit interessieren und im Rahmen unterschiedlicher Projekte einen Beitrag zur globalen Verantwortung leisten möchten.

2. Neben Regenwald- und Umweltschutzmaßnahmen ist Ecoselva e.V. außerdem in den Bereichen Informations- und Bildungsarbeit aktiv. Ein großes Thema ist z.B. Müll: Wie entsorge ich? Wie trenne ich? Und vor allem: Wohin und warum? Ziel der Projekte ist einerseits die Bewusstseinsbildung der  Menschen und andererseits eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen. Mehr Infos findet ihr hier Ecoselva e.V. (Homepage) und hier Info-Flyer_Ecoselva (Pdf-Dokument zum Download).

3.  [WICHTIG] Natürlich gibt es neben Ecoselva e.V. zahlreiche weitere Vereine, die mit dem BMZ kooperieren. Meistens, ich würde fast sagen in etwa 90% der Fälle, handelt es sich dabei um Vereine, die sich sozialen Projekten widmen. Solche Projekte sind wichtig und notwendig – dennoch habe ich mich für einen anderen Weg entschieden. Warum genau ist schwer zu sagen. Statt eine Pro/Kontra-Liste zu erstellen, habe ich einfach auf mein Bauchgefühl gehört. Irgendwo in mir hatte sich der Wunsch entwickelt, einfach mal was Gutes für die Umwelt zu tun.

Vermutlich hängt das irgendwie mit meinem Wohnort zusammen. Für alle, die es nicht wissen: Ich bin ein Dorfkind. Schon immer gewesen. Trotzdem mokiere ich mich regelmäßig über die Abgelegenheit, die schlechte Verkehrsanbindung und nicht selten auch über den Geruch der anliegenden Bauernhöfe. Und dennoch: Während des gesamten Studiums war mein Dorf mein Ankerpunkt. Und ich bin geblieben. Irgendwas muss da also sein, das ich am Dorfleben schätze… Was hat das nun mit Ecoselva zu tun? Im Prinzip liegt es auf der Hand: Ich denke, was mich die ganzen Jahre über in meinem Dorf gehalten  und mich, wie ein frischer Kuhfladen die Fliegen, von der ersten Sekunde an, auch an Ecoselva fasziniert hat, sind Authentizität und Geborgenheit.

„Ecoselva“, das ist nicht einfach nur ein Name. Das ist keine Marke wie Nestlé, L’Oréal oder Gucci – dessen Namen wir uns, mal am Rande bemerkt, vermutlich ebenso wenig herleiten können wie Ecoselva. Und dennoch: Diese Marken schaffen es, dass wir in sie investieren. Dass wir ihnen vertrauen und sie zum Teil unseres Alltags machen… obwohl wir eigentlich gar nichts über sie wissen. Ich gebe zu, ich wusste erst auch nicht hundertprozentig, was „Ecoselva“ bedeutet. Ich hab „Eco“ zwar mit „Umwelt“ assoziiert, das war’s aber auch schon. Warum ich mich damit zufrieden gegeben habe? Weil ich weiß, wer „Ecoselva“ ist.


Das ist kein millionenschweres, profitgetriebenes Unternehmen, das jeder kennt. Das ist keine Marke, der ich täglich begegne, die in etlichen Medien präsent ist und sich durch ausgeklügelte Marketingmaßnahmen unbemerkt in mein Leben schleicht.


Im Gegenteil: Ecoselva ist ein kleiner, familiärer Verein. Ecoselva, das sind Heiner und Iris. Und Heiner und Iris benutzen ihre Einnahmen nicht, um damit mehr und mehr und noch mehr einzunehmen – ohne dabei einen wirklichen Zweck zu verfolgen. All das tut Ecoselva nicht. Hier ist man umweltund nicht gewinnorientiert. Was eingenommen wird, wird auch verwendet. Allerdings nicht um die Selbstdarstellung aufzuhübschen oder den Bekanntheitsgrad zu steigern, sondern um tatsächlich etwas zu bewegen, um einen Unterschied zu machen. Für andere. Für uns. Für den Planeten. Umweltbildungsmaßnahmen an Schulen, Seminare zur Müllvermeidung und -Trennung und die Wiederaufforstung des Regenwaldes, um nur einige Projekte von Ecoselva zu nennen…

4. Dass ich selbst zu 100% hinter den Mitgliedern von Ecoselva e.V. und deren Mission stehe, ist an dieser Stelle glaube ich allen klar. Ansonsten nochmal sorgfältig Punkt 3 lesen, bitte. Um es kurz zu machen: JA. Eure Spende lohnt sich. Total. Absolutamente.


Wenn Ihr an dieser Stelle nun den Eindruck habt: Hey, das hört sich nach ’ner echt guten Sache an!, aber selbst grad keine Zeit habt, für ein Jahr nach Lateinamerika zu gehen, hab ich gute Neuigkeiten: Ihr könnt auch von Zuhause aus mithelfen und euch engagieren! Yay! 🙂

Ich jedenfalls würde mich riesig freuen, wenn ihr Ecoselva e.V. und mein Projekt mit einer beliebig hohen Spende unterstützt. Einfach mal statt des morgendlichen Nescafés oder der neuen Mascara ein paar Euro für den guten Zweck bei Seite legen… nur so eine Idee. Denn wie gesagt: Der Staat fördert das Programm zu 75% – die restlichen 25% (=2.500€) setzen sich aus Euren Spenden und meinem Ersparten zusammen. Mit anderen Worten:

Mit jedem Euro, der auf das untenstehende Konto eingezahlt wird, nähern wir uns der 2.500€-Marke und entlasten Ecoselva ein wenig. Viel mehr bleibt nicht zu sagen… Lasst uns die Welt einfach ein bisschen besser, ein bisschen grüner machen. Zusammen schaffen wir das. 🙂

VIELEN HERZLICHEN DANK!

Eure Sandra


Spendenkonto


Kontoinhaber: Ecoselva  e.V.

Bank: Raiffeisenbank Sankt Augustin eG

IBAN: DE47 3706 9707 1003 8250 15

BIC: GENODED1SAM

Stichwort: weltwärts, Sandra Bolesch


P.S.: Die Spenden sind steuerlich absetzbar! Wer davon Gebrauch machen möchte, füllt bitte folgenden Antrag aus:  Antrag_Spendenbescheinigung (PDF-Dokument zum Download), dann entweder per Post an Ecoselva e. V. (Adresse ist im Antrag auf Spendenbescheinigung zu finden) oder einscannen/abfotografieren und per E-Mail an: info@ecoselva-verein.de schicken.

Die Urkunde, die Eure Spende bescheinigt – inkl. des guten Gefühls – wird Euch dann zugeschickt. 🙂

P.P.S.: Jeder Spender (Höhe der Spende ist egal) erhält exklusive Infos zu meinem Projekt per E-Mail. Mit supertollen, noch unveröffentlichten Fotos. Quasi die Extended Version meines Blogs.


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